La Salette-Familie in Engerazhofen

Am Sonntag, dem 29. Mai, hielt die La Salette-Familie in Engerazhofen im Allgäu ihre 4. Generalversammlung ab. Es waren knapp 25 Teilnehmer aus der Schweiz und Deutschland anwesend. An dieser Versammlung wurde der Vorstand für drei weitere Jahre gewählt und die neuen Statuten wurden verabschiedet.
Mit dem Bus der „Unteren Waid“ und zwei Privatautos fuhr die Gruppe von Mörschwil ins Allgäu. Nach einer knapp einstündigen Fahrt wurde Engerazhofen erreicht und im Gemeindesaal wurde die Versammlung abgehalten. Zu Beginn hielt Pater Walter Sieber, Leiter des Bildungshauses Gutenberg im Fürstentum Liechtenstein, einen Vortrag über die Botschaft der Gottesmutter von La Salette im Licht der Heiligen Schrift. Als weiteren Impuls sprach er über die Versöhnung und die Verzeihung, die für die Menschen zentral sind.
An der Versammlung wurden die neuen Statuten gutgeheissen und der Vorstand einstimmig für drei weitere Jahre gewählt. Nach dem offiziellen Teil hielt Pater Piotr Zaba auf der Anhöhe die hl. Messe, in der La Salette-Kapelle. Bei herrlichem Sonnenschein ging es hinunter ins Dorf, wo im Pfarreihaus ein kleines Essen eingenommen wurde. Die Salettiner, die vor Ort pastoral tätig sind, grillten leckeres Fleisch und bereiteten Salate vor. Beim Dessert wurde der Geburtstag des Salettiner-Paters Leszek Suchodolski gefeiert. In dieser fröhlichen Stimmung trat die Gruppe aus der Schweiz die Rückkehr nach Mörschwil an.
Dieses Treffen in Engerazhofen zeigt, dass die Gottesmutter von La Salette auch im 165. Jahr ihrer Erscheinung die Menschen zum Beten und zur Gemeinschaft vereinen vermag. Die Botschaft der Schönen Frau von La Salette ist aktuell und wird gelebt.